Wir waren sieben Leute: Vier Frauen und drei Männer.
Damit ist die Gruppe so gut quotiert, wie das bei dieser geringen Personenzahl möglich ist.
In Zahlen haben wir 57,14 % Frauen und 42,86% Männer.
Auf diese Lösung kann man/frau mit Ausprobieren kommen.
Cooler ist aber der formale Weg:
Die Anzahl der Frauen nennen wir X, die der Männer Y.
(Wer denkt gerade an Chromosomen…? – Glückwunsch, Du bist auch ein Nerd!).
Alle Frauen minus die Eine, die die Beobachtung macht, sind genauso viele wie die anwesenden Männer. Also gilt erstens: X-1=Y.
Alle Männer minus den Einen, der die Beobachtung macht, sind genau halb so viele wie die anwesenden Frauen. Also gilt zweitens Y-1 = ½ X, bzw. 2x (Y-1)=X.
Wir nehmen das „2x (Y-1)“, das ja gleich X ist, aus der zweiten Gleichung und fügen es an der Stelle von „X“ in die erste Gleichung ein. Die lautete ja: X-1=Y.
Dann haben wir:
2x (Y-1) – 1 = Y.
Nun die Klammer ausmultiplizieren:
2Y-2 -1 = Y bzw. 2Y-3= Y
Nun auf beiden Seiten 1Y abziehen:
Y-3=0
Dann auf beiden Seiten 3 addieren:
Y=3.
Damit haben wir auch die Zahl der Frauen, denn die ist ja Y+1, also 4.
