Die Tage vom 17. bis 19. April 2026 waren geprägt von Austausch, Reflexion und gemeinsamen Gesprächen über Antirassismus, Diversity und globale Gerechtigkeit. Dabei wurde das Programm insbesondere durch aktive gemeinsame Zeit im Freien bereichert.

Bereits die Auftaktveranstaltung am Freitag setzte wichtige Impulse. Im Vortrag von Dr. Boniface Mabanza Bambu wurden unterschiedliche gesellschaftliche Themen angesprochen, darunter Rassismus als mehr als physische Gewalt, Herausforderungen des Zusammenlebens in Vielfalt sowie Fragen globaler Gerechtigkeit und Ressourcenverteilung. Auch Gemeinsamkeiten, unterschiedliche Prägungen und gesellschaftliche Spannungen wurden thematisiert.

Das Seminarprogramm am Samstag und Sonntag bot Raum für Reflexion über Formen von Rassismus im Hochschulkontext und im Alltag. Der Austausch über persönliche Erfahrungen fand in einem wertschätzenden und sicheren Rahmen statt. Dabei standen ebenso Themen wie Selbstwirksamkeit, Identität und Selbstfürsorge im Mittelpunkt.

Besonders wichtig war die Möglichkeit, sich gegenseitig zu unterstützen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die gemeinsame Zeit zeigte, wie bedeutend Vernetzung und gemeinschaftlicher Austausch sein können.

Den Abschluss bildete die Lesung von Elise Armelle Yomba und Dr. Marino Tawa Samou Kamdem. Unter dem Titel „Erfolgreich im Land der Deutschen: Mein Weg zwischen Migrantin, Mutter und Unternehmerin“ wurden persönliche Perspektiven auf Migration, Ankommen und Herausforderungen in Deutschland eröffnet.

Rückblickend bleiben diese Tage als intensive und bereichernde und schöne Erfahrung in Erinnerung.

