Arbeiterkind motiviert Schülerinnen und Schüler aus nicht-akademischen Familien dazu, als Erste in ihrer Familie zu studieren. Es gibt bundesweit 6.000 Ehrenamtliche, die sich in 80 lokalen ArbeiterKind.de-Gruppen engagieren, um den Schülern die Möglichkeit eines Studiums aufzuzeigen und sie auf ihrem Weg vom Studieneinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg zu unterstützen. In Deutschland lässt sich immer noch anhand des Bildungsstandes der Eltern ablesen, ob ein Kind studieren wird. Laut dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) beginnen von 100 Kindern mit akademischem Hintergrund 79 ein Studium. Im Gegensatz dazu studieren von 100 Kindern ohne akademischen Hintergrund nur 27, obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erreichen (DZHW-Brief, 03/2018). Die finanzielle Belastung ist nur einer von vielen Gründen, die diese Abiturienten davon abhalten, ein Studium zu beginnen.
Am Dienstag, den 6. Juni 2023, um 18:00 Uhr, findet in der Campus-Kapelle ein christlich-meditativer Tagesausklang namens „Schicht im Schacht“ statt, um zur Ruhe zu kommen. Um 18:30 Uhr folgt die BRÜCKEnkneipe, bei der gemeinsames Abendessen und eine Vorstellung von ArbeiterKind.de auf dem Programm stehen. ArbeiterKind.de existiert nicht nur online, sondern vor allem im realen Leben. Lisa und ihre Mitstreiter unterstützen und beraten insbesondere Studentinnen und Studenten, die als Erste in ihrer Familie studieren. Sie haben viel Interessantes über Bildungsgerechtigkeit zu erzählen und sind mit den alltäglichen Studienproblemen vertraut, mit denen (nicht nur) Arbeiterkinder immer wieder konfrontiert sind.
Hier unser offizielles Plakat für euch!

